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KBS 985 - Die Ammerseebahn

Die KBS 985 ist eine knapp 55 km lange, eingleisige Hauptstrecke. Im Bahnhof Mering zweigt die Ammerseebahn in südlicher Richtung von der Magistrale Augsburg - München ab und trifft im 21 km entfernten Geltendorf auf die Allgäubahn. Dieser Abschnitt ist sogar elektrifiziert und dient bei Störungen zwischen Mering und Pasing als Umleiterstrecke. Von dort aus geht es am Westufer des Ammersees entlang bis ins 33 km weiter südlich gelegene Weilheim, wo die Strecke in die Mittenwaldbahn einmündet. In Betrieb genommen wurde sie im Jahre 1898, wobei die Abschnitte Mering - Schondorf und Diessen - Weilheim den 30. Juni als Streckeneröffnungsdatum haben und das Reststück Schondorf - Diessen erst zum 24. Dezember folgte. Von Anfang an war die Ammerseebahn der königlich bayrischen Staatsbahn zugehörig. Die Elektrifizierung des Nordabschnitts erfolgte zum 7. September 1970 - überwiegend aus dem Gedanken heraus, diesen Teil für Umleitungen nutzen zu können, ohne dafür einen nennenswerten betrieblichen Mehraufwand zu benötigen. Bis 1991 befuhren die Ammerseebahn sogar Schnellzüge, wie zum Beispiel Nacht-D-Züge Ruhrgebiet - Garmisch oder der FD (Fern-Express) "Ammersee" nach Mittenwald. Im Reisebüro-Sonderverkehr kamen der TUI-Ferien-Express und der VT 11.5 als "Alpen-See-Express" hierher. Der Güterverkehr ist inzwischen wie fast überall in der Region völlig verschwunden. Im Personenverkehr mußte die Ammerseebahn zum Fahrplanwechsel im Dezember 2003 den nächsten Faustschlag einstecken, als nämlich zugunsten der Fahrzeiten auf der Mittenwaldbahn der Taktknoten Weilheim aufgegeben wurde. Damit sind Anschlußverbindungen vom Ammersee-Westufer in Richtung München und umgekehrt deutlich unattraktiver geworden. Zum Fahrplanwechsel im Dezember 2008 übernahm die Bayerische Regiobahn den Personenverkehr auf der Ammerseebahn mit modernen Triebwagen der Baureihe 648 (LINT).

 

km

Bahnhof

Besonderheiten

0,0

Mering Ausgangspunkt der Ammerseebahn

2,6

Merching  

6,3

Schmiechen  

8,9

Egling Kreuzungsbahnhof mit Formsignalen

11,4

Wabern seit 1962 aufgelassen

14,0

Walleshausen Kreuzungsbahnhof mit Formsignalen

17,2

Kaltenberg 1985 aufgelassen, gelegentlicher Sonderverkehr zu den Ritterspielen

21,3

Geltendorf Kreuzungsbahnhof mit der Allgäubahn, Anschluß an das Münchner S-Bahn-Netz, Linie S 4 Geltendorf - Ebersberg

23,1

St Ottilien schöner Hp an gleichnamigem Kloster

26,2

Greifenberg seit 1984 aufgelassen

28,0

Theresienbad seit 1964 aufgelassen

29,8

Schondorf Kreuzungsbahnhof mit Formsignalen

33,2

Utting Kreuzungsbahnhof mit Formsignalen

37,7

Riederau nur noch Blockstelle mit Formsignalen 

39,8

St Alban Eröffnung 2006, Haltepunkt für den Schülerverkehr 

41,5

Diessen Kreuzungsbahnhof mit Lichtsignalen

45,9

Raisting ehemaliger Kreuzungsbahnhof

51,2

Wielenbach seit 1983 aufgelassen, Reaktivierung wird angestrebt

54,6

Weilheim Endpunkt, Einmündung in die Mittenwaldbahn, Anschluß zur Pfaffenwinkelbahn

Gleispläne der Ammerseebahn

Triebfahrzeugeinsatz: 648

Eine eigene Homepage speziell zur Ammerseebahn gibt es hier.

 

 

 
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